Wir reden von Leistungsprinzip, aber belohnen Titel
Wir reden von Leistungsprinzip, aber belohnen Titel.
Jede Person, die morgens aufsteht und arbeitet, hat meiner Meinung nach Wertschätzung, Anerkennung und eine faire Vergütung verdient.
Doch die Realität zeigt:
Fehlt der Titel, bleibt das Gehalt oft unten.
❌ So verlieren wir Talente. So demotivieren wir.
Nicht jeder kann CEO werden.
Und Führungskräfte haben mehr Gehalt verdient.
Aber was ich nicht in Ordnung finde:
→ Hohe Gehälter für Vorstände bei kaum steigenden Gehältern für andere
→ Viele performen auf Senior-Level, werden aber wie Junioren bezahlt
→ Wer nicht „People Lead“ ist, hat kaum Aufstiegschancen
→ Verantwortung wird oftmals nicht fair entlohnt
→ Viel Statusdenken, wenig echte Leistung
Wir sagen, Leistung soll sich lohnen und setzen auf Status.
Wenn Gehalt nicht an Wirkung gekoppelt ist, sondern an Karrieretitel, ersticken wir jede Leistungskultur…
Dabei wird Führung zur Gehaltsleiter. 🪜
Nicht mehr zur Aufgabe.
Als Idee - wäre es nicht besser:
✅ Gehalt nach Wirkung, nicht nach Visitenkarte
✅ Titel nicht mehr als Statussymbol und mehr Substanz
✅ Karrierewege für Fachkräfte ohne Führungsverantwortung
✅ Transparente Kriterien für Leistung, Entwicklung, Bezahlung
✅ Eine Angemessene und faire Gehaltssteigerung für alle, die Leistung bringen
Wer Leistung will, muss Leistung auch anerkennen, sichtbar und spürbar.
Alles andere ist Heuchelei…
⬇️ Wie lange können wir uns noch leisten, Leistung zu ignorieren?
